Ein Verzeichnis für Wissen über Daten
Der DB Data Catalog speichert nicht die operativen Daten des Konzerns, sondern macht das Wissen darüber zentral zugänglich: Welche Bestände gibt es? Was bedeuten bestimmte Kennzahlen? Wer ist verantwortlich und unter welchen Voraussetzungen dürfen Informationen genutzt oder geteilt werden? Dazu führt D-QUANTUM fachliche Beschreibungen, Kennzahlen, Datenquellen und Data Contracts an einem Ort zusammen. So entsteht ein verlässliches Verzeichnis, das Orientierung bietet und eine geregelte Datennutzung unterstützt.
D-QUANTUM löste Ende 2022 das zuvor eingesetzte System ab. Die Einführung wurde zum vereinbarten Termin und innerhalb des vorgesehenen Budgets abgeschlossen. Seit dem Produktivstart wachsen sowohl die Nutzerzahlen als auch die Inhalte des Katalogs kontinuierlich.
„Die Fortsetzung der Zusammenarbeit ist vor allem ein Beleg dafür, dass sich der Katalog im Arbeitsalltag bewährt“, sagt Kai Kalchthaler, Geschäftsführer von b.telligent. „Ein solches System ist natürlich nie statisch. Es muss fachliche Anforderungen aufnehmen, technische Entwicklungen mitgehen und zugleich verlässliche Strukturen für den Umgang mit Informationen schaffen. Dass nun auch AI Governance einbezogen wird, ist deshalb ein wichtiger und konsequenter Schritt.“
Neue Softwareversion und ergänzende Anforderungen
Im nächsten Schritt migrieren die Projektpartner den Katalog auf eine neue Version der von Synabi entwickelten Software. Parallel werden bestehende Abläufe überprüft und vereinfacht. Ziel ist es, die Arbeit mit D-QUANTUM noch enger an den fachlichen Prozessen der Deutschen Bahn auszurichten und die Plattform für zusätzliche Anforderungen vorzubereiten.
b.telligent begleitet das Vorhaben insbesondere bei strategischen und organisatorischen Fragen des Datenmanagements sowie bei der Weiterentwicklung der Governance. Synabi verantwortet als Hersteller die Produktentwicklung und bringt die technische Spezialisierung rund um D-QUANTUM ein.
„Der Kick-off fühlte sich nicht wie ein Neustart an, sondern wie die nächste Etappe einer eingespielten Zusammenarbeit“, erklärt Lennart Werner, Management Consultant Data Strategy & Data Culture bei b.telligent. „Wir setzen auf einer produktiven Plattform auf, deren Nutzung seit 2022 stetig zunimmt. Nun wollen wir Abläufe vereinfachen und den Katalog für weitere Anforderungen öffnen. Bei AI Governance beginnt Verlässlichkeit mit der Frage, welche Daten genutzt werden, wem sie zugeordnet sind und welche Regeln gelten.“
AI Governance wird Teil des Katalogs
Mit AI Governance erhält der DB Data Catalog ein zusätzliches Aufgabenfeld. Perspektivisch soll er dabei helfen, Regeln, Zuständigkeiten und Datengrundlagen für KI-Anwendungen nachvollziehbar zu dokumentieren. Denn belastbare Governance beginnt bereits bei der Herkunft, Qualität und zulässigen Verwendung der eingesetzten Informationen.
Für b.telligent ist dieses Thema der nächste logische Schritt: „AI Governance ist für uns keine neue Disziplin, sondern die konsequente Fortsetzung von Data Governance. Wer Datenverantwortung sauber geregelt hat, muss für KI kein zweites Regelwerk erfinden“, ergänzt Werner.
Mehr über b.telligent: www.btelligent.com
Mehr über Synabi: https://synabi.com/
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