Lösungsansatz
Das Projekt begann mit einer Bestandsaufnahme der Daten und drei Schlüsselfragen: Welche Informationen werden bereits gesammelt? Welche Informationen sind für weitere Maßnahmen notwendig? Und welche Art von Daten will und braucht PUMA? Auf dieser Basis entwickelte das b.telligent Team eine auf den Kunden zugeschnittene Architektur mit einem Data Mart als Dreh- und Angelpunkt – im Projekt als Data Hub bezeichnet. Um eine Echtzeit-Vernetzung aller Daten zu ermöglichen, sollte dieser Hub innerhalb des bestehenden Azure-Cloud-Setups aufgebaut werden. Darüber hinaus dient der Data Mart PUMA als zentraler Ort, um Kundendaten, die von einer Vielzahl von Touchpoints gesammelt wurden, zu speichern, zu strukturieren und zu konsolidieren. Das übergeordnete Ziel: eine 360°-Sicht auf den Kunden.
Ein wichtiger Teil des Projekts war der sogenannte Stitching-Prozess. Wie die meisten Unternehmen sammelt PUMA Daten über verschiedene Kanäle. Jeder dieser Touchpoints – Newsletter, Webshop etc. – liefert Daten mit einer individuellen ID. Der PUMA Data Hub sollte also der Ort sein, an dem nicht nur alle Daten gespeichert, sondern auch die einzelnen IDs eines Kunden aus verschiedenen Kanälen zu einer eindeutigen Kunden-ID zusammengeführt werden – durch den Prozess des Stitchings. Alle diese Datenverarbeitungen mussten natürlich DSGVO-konform sein und dürfen nur mit der Zustimmung des Nutzers erfolgen.
Eine weitere große Herausforderung des Projekts war die Berechnung sinnvoller und notwendiger KPIs. Diese sind unter anderem notwendig, um die Daten innerhalb des bestehenden Marketing-Automatisierungstools zu nutzen und sie (beispielsweise nach Newsletter-Verkäufen etc.) zu segmentieren. Automatisierungssysteme allein können die Definition von KPIs und die Segmentierung der Rohdaten in der Regel nicht oder nur sehr eingeschränkt abbilden. Zu den Aufgaben des b.telligent Teams gehörte daher die Unterstützung des PUMA-Teams bei der Definition und dem Aufbau der KPIs im Data Hub.