Verwandle Regulierung in Wettbewerbsvorteile

Product Compliance Data

Europäische Produktregulierungen verlangen transparente, nachweisbare Daten. Wir machen Deine Daten, Systeme und Prozesse so fit, dass Compliance messbare Mehrwerte erzeugt.

Produkttransparenz wird zur Eintrittskarte in den Markt

In Europa entsteht ein neues Fundament der Produktregulierung: Digitaler Produktpass, Verpackungsverordnung, Entwaldungsverordnung und weitere Regelwerke verlangen strukturierte, transparente und digital verfügbare Produkt- und Lieferkettendaten. Ohne diese Daten drohen mittelfristig Einschränkungen beim Marktzugang, steigende Compliance-Kosten und Reputationsrisiken.

Gleichzeitig sind Übergangsfristen knapp, Anforderungen dynamisch und viele Begriffe juristisch neu definiert. Unternehmen müssen Datenmodelle, IT-Systeme, Lieferantenprozesse und Zuständigkeiten so aufsetzen, dass sie heutigen und zukünftigen Anforderungen gewachsen sind.

Wer jetzt systematisch vorbereitet, sichert sich klare Vorteile: schnellere Listungen im Handel, geringere Compliance-Kosten, verlässliche Nachhaltigkeitskommunikation und neue Marketing- und Service-Touchpoints direkt am Produkt.

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Was Product Compliance Data wirklich bedeutet

Unter Product Compliance Data fassen wir alle Anforderungen zusammen, die aus neuen Regelwerken entstehen und Produkte datenbasiert für Konsumenten transparent machen – von Datenquellen bis Governance.

  • Sind die relevanten Produkt- und Lieferkettendaten bereits vorhanden und wo liegen sie in der Systemlandschaft?
  • Wie können fehlende Daten effizient generiert oder von Lieferanten und Drittsystemen bezogen werden?
  • Ist die Datenqualität durchgängig gesichert – über alle Systeme, Updates und Produktlebenszyklen hinweg?
  • Welche Business-Logiken braucht ihr, um Kennzahlen wie Reparaturfähigkeit oder Recyclingfähigkeit zu berechnen?
  • Ist eure Systemarchitektur flexibel genug, um neue Datenanforderungen schnell, sicher und kosteneffizient umzusetzen?
  • Welche Prozesse, Rollen und Technologien stellen sicher, dass Zertifikate, Produktpässe und Reports verlässlich erzeugt werden?

Typische Hürden auf dem Weg zur Compliance

Die Umsetzung von Digitalem Produktpass, Verpackungsverordnung oder Entwaldungsverordnung ist fachlich, technisch und organisatorisch komplex. Neue EU-Register, Berichtsformate und klare Fristen treffen auf gewachsene Systemlandschaften, globale Lieferketten und unklare Zuständigkeiten.

Viele Unternehmen kämpfen mit der Frage, ob und in welchem Umfang sie betroffen sind, welche Daten überhaupt vorhanden sind und wie neue Anforderungen in bestehende Prozesse integriert werden können – ohne explodierende Kosten und endlose Projekte. Genau hier setzt unser Product Compliance Data Framework an: Es schafft Klarheit, Priorisierung und eine strukturierte Umsetzung.

Fünf Problemfelder im Fokus

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    Lieferkette & Compliance: Neue EU-Definitionen, Register und Fristen zwingen zu klaren Rollen, Prozessen und Nachweisen.

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    Daten & IT: Fragmentierte Daten, starre Architekturen und fehlende Business-Logiken blockieren automatisierte Compliance.

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    Organisation & Kosten: Unklare Verantwortlichkeiten, hohe Investitionen und fehlende Business-Cases bremsen Entscheidungen.

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    Traceability & IoT: Komplexe, globale Wertschöpfungsketten erschweren belastbare Rückverfolgbarkeit und Datengewinnung.

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    Kommunikation & Marketing: Regulatorische Anforderungen werden selten direkt in Mehrwerte für Kunden und Marken übersetzt.

Auf einen Blick

Was ist der digitale Produktpass (DPP)?

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Der digitale Produktpass ist ein standardisiertes, digitales Datenset, das alle relevanten Informationen zu einem Produkt über seinen gesamten Lebenszyklus bündelt – von der Herstellung über die Nutzung bis hin zur Entsorgung oder zum Recycling. Der DPP wird über einen technischen Touchpoint am Produkt (z. B. QR-Code, NFC oder RFID) zugänglich gemacht und dient der Transparenz gegenüber Verbrauchern, Behörden und Akteuren entlang der Lieferkette.

Was ist die EU-Verpackungsverordnung (PPWR)?

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Die Packaging and Packaging Waste Regulation (PPWR) ist eine EU-Verordnung, die einheitliche Anforderungen an Verpackungen und Verpackungsabfälle in der gesamten EU festlegt. Sie verlangt unter anderem, dass Verpackungen recyclingfähiger werden, Mindestrezyklatanteile einhalten und ihre Recyclingfähigkeit in einigen Fällen am Produkt digital nachweisbar ist. Die PPWR ersetzt nationale Regelungen durch EU-weit einheitliche Vorgaben, Register und Berichtsformate.

Was ist die EU-Entwaldungsverordnung (EUDR)?

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Die EU-Entwaldungsverordnung (EU Deforestation Regulation, EUDR) verpflichtet Unternehmen nachzuweisen, dass bestimmte Produkte und Rohstoffe nicht mit Entwaldung oder Waldschädigung in Verbindung stehen. Dafür müssen unter anderem präzise Geodaten zur Herkunft der Rohstoffe erhoben, verarbeitet und bereitgestellt werden – ein komplexer neuer Datentyp, der besondere Anforderungen an IT-Systeme und Lieferkettentransparenz stellt.

Warum müssen Unternehmen jetzt handeln?

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Die Übergangsfristen für die verschiedenen EU-Regulierungen sind knapp bemessen. Gleichzeitig müssen neue Datenmodelle, IT-Systeme und Lieferantenprozesse aufgebaut oder angepasst werden – das erfordert erhebliche Vorlaufzeit. Fehlende Compliance kann zu Marktzugangsbeschränkungen, Bußgeldern und Reputationsschäden führen. Wer früh handelt, sichert sich dagegen Wettbewerbsvorteile wie schnellere Listungen, geringere Compliance-Kosten und neue Marketing-Kanäle.

Welche Unternehmen sind von diesen Regulierungen betroffen?

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Grundsätzlich sind alle Unternehmen betroffen, die physische Produkte in der EU herstellen, importieren oder vertreiben. Die konkreten Anforderungen variieren je nach Regulierung, Produktkategorie und Rolle in der Wertschöpfungskette. Begriffe wie „Erzeuger“ oder „Hersteller“ werden dabei neu definiert und können zu komplexen Zuständigkeitsfragen führen. Eine individuelle Analyse ist daher der erste Schritt.

Was bedeutet „Product Compliance Data“?

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Product Compliance Data fasst alle Anforderungen zusammen, die aus der Einführung der verschiedenen EU-Regelwerke entstehen und darauf abzielen, Produkte datenbasiert für den Verbraucher transparent zu machen. Dazu gehören die strukturierte Erhebung, Speicherung, Qualitätssicherung und Bereitstellung aller regulatorisch geforderten Produkt- und Lieferkettendaten.

Welche Daten werden für den digitalen Produktpass benötigt?

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Für den DPP werden umfassende Produktdaten über alle Lebenszyklusphasen benötigt – von Materialdaten und Herkunftsinformationen über Produktionsdaten bis hin zu Angaben zur Reparaturfähigkeit, Recyclingfähigkeit und Entsorgung. Zusätzlich können Business-Logiken erforderlich sein, um Werte wie „Reparaturfähigkeit“ zu berechnen. Die genauen Anforderungen variieren je nach Produktkategorie und werden in produktspezifischen Verordnungen (z. B. ESPR) definiert.

Welche technischen Voraussetzungen müssen Unternehmen schaffen?

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Unternehmen benötigen eine flexible und interoperable IT-Infrastruktur, die Daten über verschiedene Systeme und Stakeholder hinweg verarbeiten kann. Dazu gehören moderne Datenpipelines, geeignete Storage-Strukturen und die Integration von technischen Touchpoints wie QR-Codes, NFC oder RFID in physische Produkte. Darüber hinaus müssen Systeme zur Erzeugung und Administration von Produktpässen, Zertifikaten und Reports implementiert werden.

Was ist Traceability und warum ist sie wichtig?

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Traceability (Rückverfolgbarkeit) bezeichnet die Fähigkeit, den Weg eines Produkts oder seiner Bestandteile entlang der gesamten Lieferkette nachzuverfolgen. Sie ist eine Kernvoraussetzung für die Erfüllung regulatorischer Anforderungen wie der Entwaldungsverordnung (Geodaten) oder des digitalen Produktpasses (Herkunftsnachweise). Durch IoT-basierte Traceability können Daten direkt aus der Produktion generiert und in Echtzeit bereitgestellt werden.

Welche organisatorischen Veränderungen sind erforderlich?

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Unternehmen müssen Verantwortlichkeiten für Daten und Prozesse neu regeln und die Zusammenarbeit zwischen Abteilungen anpassen. Dazu gehören klare Zuständigkeiten für Datenqualität und -korrektheit, Change-Management, Metadata Management und die Zusammenarbeit mit Lieferanten in Bezug auf Datenversorgung. Marketing- und Service-Use-Cases sollten strategisch konzipiert und mit einem belastbaren Business Case hinterlegt werden.

Was kostet die Umsetzung und wie lässt sich der ROI berechnen?

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Die Kosten variieren je nach Ausgangslage, Branche und Umfang der betroffenen Regulierungen. Unternehmen stehen vor Investitionen in neue Strukturen, Systeme, Rollen und Prozesse. Durch Automatisierung, KI und hohe Datenqualität lassen sich Kosten und Ressourcenaufwände jedoch deutlich senken. Ein schrittweiser MVP-Ansatz ermöglicht eine schnelle Implementierung bei kontrollierten Kosten. Der ROI ergibt sich aus vermiedenen Bußgeldern, geringeren Compliance-Kosten, neuen Marketing-Kanälen und Wettbewerbsvorteilen.

Wie unterstützt b.telligent bei der Umsetzung?

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b.telligent bietet mit dem Framework Product Compliance Data (P|C|D) einen ganzheitlichen Ansatz: von der Analyse der regulatorischen Betroffenheit über Requirements Engineering und Projektierung bis hin zur vollständigen Umsetzung. Das Portfolio umfasst Data Management, Platform & Architecture, IoT-Traceability, Governance, Marketing-Integration, Data Security, Data Carrier Management und KI-gestützte Datengenerierung.

Unser Framework: Product Compliance Data (P|C|D)

Mit unserem Product Compliance Data Framework begleiten wir Dich von der ersten Betroffenheitsanalyse bis zum laufenden Betrieb. Wir kombinieren regulatorisches Verständnis, Daten- und IT-Expertise sowie IoT und Marketing, um Compliance effizient und wertschöpfend umzusetzen.

Analyse & Klarheit

Wir klären Betroffenheit, Risiken und Chancen und definieren, welche Regulierungen für Dich wirklich relevant sind.

Requirements & Projektierung

Wir leiten Anforderungen ab, priorisieren Handlungsfelder und schneiden ein umsetzbares Projektpaket auf Dein Unternehmen zu.

Data & Plattform

Wir strukturieren Daten, optimieren Qualität und entwickeln eine skalierbare, integrierbare Infrastruktur für Produkttransparenz.

IoT & Traceability

Wir schaffen technische Grundlagen, um Daten aus Produktion und Produkten zuverlässig und effizient zu generieren.

Governance & Organisation

Wir etablieren klare Rollen, Prozesse und Verantwortlichkeiten für nachhaltige Compliance und Datenqualität.

Betrieb & Managed Services

Auf Wunsch übernehmen wir Betrieb, Monitoring und Weiterentwicklung eurer Product-Compliance-Lösungen.

Fokus: Digitaler Produktpass (DPP)

Der Digitale Produktpass ist eine der sichtbarsten und geschäftskritischsten Regulierungen der kommenden Jahre. Mit unserem Product Compliance Data Framework legen wir das Fundament für DPP und weitere Anforderungen – von Datenmodellen über Architektur bis zu IoT-Touchpoints.

Wir machen Dich DPP-ready

In unserem „KICKSTART Your Digital Product Passport“-Workshop zeigen wir Dir, welche Daten, Prozesse und Architekturentscheidungen jetzt relevant sind, um die Anforderungen des Digitalen Produktpasses gezielt vorzubereiten. Mehr Informationen folgen in Kürze.

person hält smartphone mit text "digital product passport"

Was P|C|D für Dich bewirkt

Product Compliance Data ist kein reines Compliance-Projekt, sondern ein Hebel für Effizienz, Wachstum und bessere Kundenerlebnisse.

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    Sicherer Marktzugang durch klare Nachweisfähigkeit und minimierte regulatorische Risiken

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    Skalierbare Infrastruktur, die aktuelle und zukünftige Anforderungen flexibel und automatisiert erfüllt

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    Zuverlässige Datenbasis mit Traceability und hoher Datenqualität in der Lieferkette

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    Geringere Aufwände durch Automatisierung, KI-gestützte Datengenerierung und strukturierte Governance

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    Neue Marketing- und Service-Touchpoints direkt am Produkt und bessere First-Party-Daten

Product Compliance Data: Insights to Impact

Mit unserem modularen „Insights to Impact“-Angebot kommst Du in wenigen Schritten von erster Standortbestimmung zu einem konkreten Projekt-Setup – wahlweise ganzheitlich oder fokussierter MVP.

Discovery (no cost)

High-Level-Gap-Analyse, Pain-Points und Quick-Wins. Optional mit rechtlicher Einschätzung durch Noerr.

Impact & Scope

Tiefenanalyse von Datenprozessen und Architektur; Ableitung von Roadmap, Maßnahmenplan und Projektscope.

Product Data MVP

Entwicklung einer Referenzarchitektur und eines MVP für schnelle, messbare Ergebnisse.

Bereit für den ersten Schritt?

Buche Dir ein unverbindliches Gespräch, in dem wir Deinen Status quo einordnen und das passende „Insights to Impact“-Setup für Dich skizzieren. So weißt Du schnell, wo Du stehst und welcher nächste Schritt sich wirklich lohnt.

Mit b.telligent und starken Partnern Compliance meistern

Als eine der führenden Data-, Analytics- und KI-Beratungen im DACH-Raum verbinden wir tiefes technisches Know-how mit Erfahrung in Regulierungen wie DPP, Verpackungsverordnung und Entwaldungsverordnung.

Unser Technologie- und Partnernetzwerk sorgt dafür, dass Lösungen rechtskonform, skalierbar und zukunftssicher sind.

Unser Partnernetzwerk für Product Compliance Data

  • Legal: Noerr | Europäische Produktregulierungen & Governance.
  • Consulting & Sustainability: Bloom Partners, MCG, Envolved | Strategie und nachhaltige Geschäftsmodelle.
  • Tech & Solutions: Osapiens, Spherity, Narravero | DPP, Traceability und skalierbare Compliance-Lösungen.

Was unsere Kunden sagen

b.telligent hat mit ihrem Traceability-Portal unsere Produktionsprozesse nachhaltig optimiert. Ihre maßgeschneiderte Portallösung ist sowohl intern als auch extern ein großer Gewinn für unser Unternehmen. Sie sind mehr als ein Lieferant – sie sind unser strategischer Partner für Innovation und Erfolg.

Stefan Endorff

Director Digital Transformation at FRÄNKISCHE Industrial Pipes

Die Stackable Data Platform gibt uns neue Einblicke in unsere Produkte. Wir sind nun in der Lage, Abweichungen innerhalb der Betriebsdaten zu erkennen und zu analysieren und daraus Schlüsse zur Unterstützung unserer Kunden zu ziehen.

Max Schönsteiner

Head of Research & Development bei der MARTIN GmbH für Umwelt- und Energietechnik

Dein Ansprechpartner


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Wir freuen uns auf Dich.

Kai Brinckmeier

Principal Consultant

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