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Jeder kennt es: Beim Besuch einer Webseite klickt man sich erst mal durch diverse Einwilligungen zur Nutzung der eigenen Daten – alle akzeptieren? Essenzielle Cookies? Nur Marketing? Was uns als User schnell nervt, ist für uns als Marketer mittlerweile hochkomplex geworden: Verschiedene Technologien mit unterschiedlichen Funktionsweisen kommen zum Einsatz, um Einwilligungen einzuholen, zu steuern, jederzeit aktuell zu halten, transparent und rechtssicher zu dokumentieren und im Zweifel schnell und unternehmensweit verfügbar zu machen. Und das alles möglichst einfach und effizient. Geht nicht? Doch! Der Schlüssel liegt wie so häufig im Einsatz geeigneter Software. In dem Fall: einer Consent Management Platform (CMP).

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Online oder offline: Einwilligungen werden überall benötigt

Dass der Onlinebereich aufgrund der Interaktions- und Analysemöglichkeiten im Marketing immer mehr an Bedeutung gewinnt, ist längst kein Geheimnis. Wie gut war die letzte Werbekampagne? Gibt es Auffälligkeiten in der Nutzung des Webshops? Und wie kann ich Kunden langfristig an mich binden? Um Potentiale zu identifizieren, Reichweiten zu messen und stetig zu verbessern, benötigen wir Daten zu unseren Kunden von Webseiten oder Apps – am besten in Echtzeit und in Verbindung mit weiteren CRM-Daten. Damit ist es aber noch nicht getan. Damit dies weder im digitalen Chaos endet noch zu Datenschutzverstößen führt, brauche ich vor allem eines: die individuelle Einwilligung der Nutzer. Übrigens: Auch offline werden Einwilligungen in die Datenverarbeitung, z. B. bei der Weitergabe an Dritte, benötigt.

 

Geregelt wird all das in den jeweiligen Gesetzen und Verordnungen, die – je nach Angebot, Dienstleistung und Branche – sehr unterschiedlich sein können. Sobald ich Daten von Nutzern innerhalb der EU erhebe, greift in jedem Fall die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO), aber auch das Telekommunikations- (TKG) und das Telemediengesetz (TMG) geben hier klare Leitplanken vor.

Was also bedeutet das für uns als Marketer?

  1. Es gilt also, den jeweiligen Verarbeitungsgrund, der über die notwendige bzw. bereits erlaubte Nutzung hinausgeht, in einen Kontext der Einwilligung zu bringen.
  2. Diese Einwilligung muss dann effizient und ansprechend im jeweiligen Kanal eingeholt werden.
  3. Auf Grundlage dieses sogenannten Opt-ins dürfen dann technische Hilfsmittel eingesetzt werden, die mir die benötigten und relevanten Daten erheben. Und natürlich dürfen im Gegenzug diese Daten nicht mehr verarbeitet werden, wenn der Betroffene die Einwilligung entzieht, also ein Opt-out angibt. Das alles sollte möglichst ohne größere zeitliche Verzögerung stattfinden, damit immer auf einer aktuellen Datengrundlage aufgesetzt werden kann.

 

DSGVO & Co.: Gefangen im Kundendaten-Dschungel?

Was bedeutet DSGVO eigentlich für Unternehmen und deren Kundendaten? Und wie behält man bei all den Daten überhaupt noch den Überblick? Die Antwort darauf: Consent Management.

Was ist eine Consent Management Platform?

Aus technischer Sicht ist eine Consent Management Platform eine Software, mit deren Hilfe der Einsatz von Cookies unter Berücksichtigung der gegebenen Einwilligungen gesteuert wird. Das heißt: Je nachdem, welche Einwilligung aktiviert ist, werden Cookies ausgespielt – oder eben nicht. Auch die Verwaltung und Dokumentation der Einwilligung, ihres Zeitpunkts und möglicher Einschränkungen ist Aufgabe der CMP. Umgesetzt wird die Steuerung mit Hilfe einer Cookie Wall oder auch eines Privacy Banners. Im Hintergrund werden die eingesetzten Cookies den jeweiligen Einwilligungstexten zugeordnet und je nach Zustimmung ausgespielt. Konkret: Habe ich mich nur zur Nutzung technischer Cookies bereit erklärt, werden auch nur diese gesetzt. Habe ich alle zur Verfügung stehenden Einwilligungen gegeben, können auch alle Cookies meinen Websitebesuch tracken.

Exkurs: Die Cookie Wall ist ähnlich einem Pop-up-Banner, fordert den Nutzer aber explizit auf, Cookies zu akzeptieren, um das Angebot weiter nutzen zu können.

Hierfür ist die Interaktion der CMP mit dem jeweiligen Tag-Management-System erforderlich, das die Tags oder Cookies technisch verwaltet. Das kann je nach Anbieter auch innerhalb des gleichen Tools stattfinden. Eine andere Möglichkeit der Implementierung ist eine Schnittstelle oder ein Connector, der die beiden Lösungen miteinander verbindet. Die CMP verbindet also den abgegebenen Consent (Einwilligung) mit den auszuspielenden Cookies und speichert die relevanten Informationen zum Consent. Wichtig dabei ist ebenfalls die Zuordnung der Einwilligung zum beschriebenen Zweck der Datenerhebung im Einwilligungstext, denn eine Nutzung der Daten ist meist nicht oder nur schwer mit dem Datenschutz in Einklang zu bringen, wenn diese über den eigentlichen Zweck der Datenerhebung hinausgeht.

 

 

 

Du möchtest mehr über das Zusammenspiel von Cookies und Consent erfahren und wissen, welche CMP für Dich die richtige ist? Dann melde Dich zu unserem Newsletter an, um den zweiten Teil der Blogserie nicht zu verpassen!

 

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