Von Interessenten zu Kunden

Heutige Kunden gehen davon aus, dass Anbieter stets wissen, wer sie sind, wie ihre Kundenhistorie aussieht, was sie sich wünschen, und das selbstverständlich zu jeder Zeit und über jeden Kanal. Die Realität sieht häufig anders aus: Nur wenige Unternehmen haben diesen Status bis heute erreicht und sind in der Lage, sämtliche Kundendaten und Kanäle zu vereinheitlichen und für die Gestaltung einer optimalen Customer Journey einzusetzen. Das Problem daran: Den Kunden interessiert lediglich, dass seine Erwartungen erfüllt werden. Ist das nicht der Fall, wird eben weitergeklickt oder es wird woanders eingekauft.

Mit einer Customer Data Platform zu einheitlichen Kundendaten

Wie können es Unternehmen schaffen, die Customer Experience in den Kanälen so zu gestalten, dass eine nachhaltige Kundenbeziehung entsteht? Ein essentieller Punkt: der Einsatz von einheitlichen Kundendaten.

Häufig stammen die Daten aus unterschiedlichen und voneinander getrennten Systemen, die nicht dazu geschaffen worden sind, die Daten zu teilen. Diese Daten zu vereinheitlichen und sie zu aussagekräftigen Kundenprofilen zusammenzufassen, ist eine der Grundfunktionalitäten einer Customer Data Platform.

CDP – Data, Decisions, Delivery

Unter einer Customer Data Platform wird ein vorkonfiguriertes System verstanden, das in der Lage ist, über Standardkonnektoren kundendatenführende Systeme abzufragen und die extrahierten Daten in einer Datenbank zusammenzuführen, sie dort zu vereinheitlichen und für Analyse- oder Segmentierungs- oder Kampagnenzwecke zu nutzen. Darüber hinaus können CDPs (insbesondere Data CDPs) diese Daten anderen Systemen und Kommunikationskanälen zur weiteren Verarbeitung zur Verfügung stellen. Auch für Datenexporte stehen in der Regel Standardkonnektoren zur Verfügung. Diese Datentransfers können in (Near-)Realtime stattfinden.

Zwar werden für die Integration einer CDP einige technische Ressourcen benötigt, diese sind aber bei weitem nicht so umfänglich, wie es bei einem typischen Data Warehouse der Fall ist. Dadurch werden Zeit, Kosten und Risiken gesenkt. Die in der CDP aus verschiedenen Systemen integrierte Kundendatenbank ermöglicht dem Marketingspezialisten eine 360-Grad-Sicht auf jeden einzelnen Kunden. Marketingbotschaften können so gezielt gestreut werden und deren Responseverhalten lässt sich konkret nachhalten und analysieren.

Die vier Kernfunktionalitäten einer CDP

  • Datenerhebung: Individuelle Kundendaten können aus mehreren Quellen in Realtime erfasst werden und bleiben so lange erhalten, wie sie für die Verarbeitung benötigt werden.
  • Profilvereinheitlichung: Profile können auf Kundenebene konsolidiert werden. Darunter fällt unter anderem die Verknüpfung mehrerer Geräte mit einer einzigen Person für Multi-Channel-Marketing.
  • Segmentierung: CDPs bieten die Möglichkeit, sowohl regelbasierte Segmente zu erstellen und zu verwalten als auch erweiterte Segmentierungsfunktionen abzubilden.
  • Aktivierung: Um die Ausführung von bspw. E-Mail-Kampagnen zu ermöglichen, besitzen CDPs die Fähigkeit, die für Kampagnen- oder Kanalaktivitäten erstellten Segmente an dafür angeschlossene E-Mail-Systeme zu senden.

Sie haben Fragen zur Evaluierung oder Integration einer CDP oder möchten sich tiefergehend mit dem Thema auseinandersetzen? Kontaktieren Sie uns gerne unverbindlich!

Customer Data Platforms - Anbieterüberblick

Unsere CDP Insights im Überblick


Laurentius Malter

Kontakt

Laurentius Malter
Competence Center Manager
DE +49 (89) 122 281 110
CH +41 (44) 585 39 80
marketing@remove-this.btelligent.com