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Ein weltweit 121 Mrd. Dollar großer Markt, mehr als 8.000 Lösungen – was Chief Marketing Technologist Scott Brinker auf seiner Website zeigt, ist sicherlich eine der besten und umfassendsten Betrachtungen des MarTech-Universums. Was Brinker mit seiner Übersicht aber versucht hat, ist am Ende des Tages vor allem eines: schlicht unmöglich!

 

Denn der Markt rund um Marketingtechnologien verändert und vergrößert sich rasant. Zum Vergleich: 2016 gab es 6.080 Lösungen auf dem Markt, 2017 lag die Zahl bereits bei 7.040. Im April 2020 wurde die Zahl auf mehr als 8.000 Lösungen geschätzt. Was aber bedeutet MarTech eigentlich? Und sprechen wir von einem kurzen Hype, oder verändert es die Marketingwelt wirklich nachhaltig und grundlegend? Welche Marketingtechnologien helfen mir dabei, meine Marketing-Digitalisierungsstrategie zu erreichen, welche Tools gibt es dafür am Markt, und wie navigiere ich sicher durch den Tool-Dschungel? Diesen und vielen weiteren Fragen wollen wir in dieser Reihe auf den Grund gehen.

Marketingtechnologien? Haben wir das nicht schon längst?

Wir wollen uns in diesem Beitrag auf den Einsatz von MarTech im One-to-One- bzw. im Customer-Engagement-Umfeld konzentrieren. Hier stellt sich prompt die Frage: Customer Engagement, also die direkte Interaktion mit dem Kunden, ist traditionell eigentlich dem Customer Relationship Management (CRM), zugeordnet. Wie unterscheiden sich nun diese beiden Disziplinen voneinander?

Während CRM in einer Ära entstanden ist, in der es nur die klassischen, unidirektionalen Offline-Kanäle gab  (CRM hat seine Wurzeln im Versandgeschäft, d. h., Katalog/Brief, Telefon und Postkarten waren die einzigen Kanäle), handelt es sich bei MarTech um die moderne, vollständig digitale, technikgetriebene und somit interaktionsreichere und auch komplexere Weiterentwicklung des CRM. Eine Form des Beziehungsmanagements bleibt es trotzdem, weil der Kunde mit seinem Profil und seinem Verhalten nach wie vor im Zentrum der (nun vollständig digitalen) Bemühungen steht.

 

In der Digitalisierung des Marketings ist die kanalübergreifende, stringente Interaktion mit dem Kunden die größte Herausforderung. Digitale (Echtzeit-)Kanäle wie Online und Mobile verstärken diesen Effekt. Das heißt, man sollte sich als Unternehmen der Notwendigkeit der einheitlichen Omnichannel Experience über alle Touchpoints, offline wie online, stellen.

Wer also braucht MarTech?

  • Du hältst direkte Interaktion mit dem Kunden für essentiell?
  • Du setzt eher auf die digitalen Kanäle wie Website, E-Shop, Mobile App oder E-Mail?
  • Dein Ziel ist ein bestmöglich abgestimmtes und ineinandergreifendes Omnichannel-Szenario?
  • Du willst Dir moderne Cloud-Technologien zu Nutze machen?

Dann könnte MarTech tatsächlich perfekt für Dich sein!

Aber Achtung: Viele Unternehmen setzen die Digitalisierung des Marketings mit der Einführung von MarTech gleich. Beides führt sicherlich in die gleiche Richtung. Die Digitalisierung umfasst auch die Anpassung der Organisation und der Prozesse sowie die Optimierung der Daten- und Systemlandschaft.

Möchte man MarTech einführen, hilft es, sich die einzelnen Komponenten für ein zukünftiges Zielbild genauer anzuschauen. Zu diesem Zweck hat b.telligent eine funktionale, branchenübergreifende Architektur entwickelt, die das Customer Engagement Marketing-Tech Ecosystem abbildet.

 

Mehr dazu im nächsten Teil unserer Blogserie.

 

 

 

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